Privatseite von Christian Keitel, welcher hobbymäßig als paranormaler Ermittler unterwegs ist.

Paranormal-Ermittler Chris

1. Internationales Ghosthuntertreff 2015

1. Internationales Ghosthuntertreff 2015
inkl. Besuch von der Festungsruine Hohentwiel und PE auf dem Friedinger Schlössle



Voller Erwartungen war seit längerem der 25.4.2015 ins Auge gefasst. Das war der Tag, an dem das von der GET (Ghosthunter Explorer-Team) geplante 1. Internationale Ghosthuntertreffen, nahe Singen, stattfand. Mein damaliges Team Andapava und ich hatten uns in einer Ferienwohnung, in der Nähe einquartiert.
An Equipment hatten wir auch einiges dabei, welches uns später noch nützlich war. Darunter Audiogeräte, Kameras/Camcorder (Standart, IR und Fullspectrum), Thermometer, Rem-Pod usw.

Aber zunächst trafen wir uns auf der Festungsruine Hohentwiel, der größten Festungsruine Deutschlands.


Auf dem Berg wurde die erste Burganlage von den ottonischen Kaisern im 10. Jh. errichten. Im 16/17. Jh. wurde sie dann zu einer Festung ausgebaut. Die Zerstörung erfolgte dann durch die Truppen Napoleons. Soviel zur Geschichte

Auf dem Parkplatz, unterhalb der Burg, trafen wir dann zum ersten mal auf einige Teams, die man sonst nur aus dem Netz kennt. Neben Sebastian, von den Ghost Scientists, waren z.b. die PFO (Paranormales Forschungsteam Ostfriesland), die PDT (Paranormal-Discovery-Team), die X Ghost Hunter und ein Teil der GET anwesend.
Nachdem meine Teamkollegin Sonja und ich uns den "Bärlauch"-Friedhof angesehen haben, in welchem meine kühnsten Bärlauchträume wahr zu werden schienen, begaben wir uns zur Festungsruine hinauf und nach einigen Drehtürproblemen wurde die Festung erkundet. Sie zählt wirklich zu eine der beeindruckendsten Anlagen, die ich bisher gesehen habe. Nicht nur wegen ihrer Größe sondern auch wegen ihres Facettenreichtums. Man hat von verfallenen Häusern, über große und kleine Gewölbe, bis hin zu großen Fassaden alles dabei. Daher kann ich einen Besuch nur jeden ans Herz legen

Nach einigen Stunden auf der Festung und nach anfänglichem "beschnuppern" der anderen GH-Kollegen machten wir uns am Nachmittag auf den Weg ins Friedinger Schlössle. Hier fand die eigentliche Veranstaltung zum Ghosthuntertreffen statt. 9 Teams aus Deutschland und Österreich waren eingetroffen und machten den Abend zu einem besonderen Erlebnis.

Begrüßungsrede von Micha, dem Leiter der GET


Nach der Begrüßung der restlichen GET Mitgliedern, ganz viel Hände schütteln und dem ersten Getränk, eröffnete Micha den Abend mit eine kleinen Rede, in der er auch einzeln jedes Team begrüßte. Ich werde jetzt aber nicht minutiös genau beschreiben, keine Angst. Kurz gesagt, das Essen war klasse und die Show vom Mentalisten Peet Black war sehr sehenswert und unterhaltsam.

PE´s im Friedinger Schlössle


Die Inhaber des Friedinger Schlössle gaben uns die Gelegenheit, die Räumlichkeiten etwas genauer unter die Lupe, bzw. unter das EMF-Meter zu nehmen. Meine erste Gemeinschaftsbegehung hatte ich mit der Karo von der PDT. Wir schauten uns im sogenannten Mägdezimmer sowie dem 2. OG etwas um und machten neben Fotos auch einige Audioaufnahmen. Diese waren aber ohne Ergebnisse. Zu erwähnen sind die persönlichen Erlebnisse, wo man in bestimmten Bereichen eine etwas seltsame und bedrückende Atmosphäre verspürte. Interessanterweise wurde später von einem Angestellten die bedrückendste Stelle als ein sogenannten "Hotspot" (Bereich, mit vermehrter Auffälligkeit im paranormalen Bereich) geschildert. Da wir zuvor nichts von den Erlebnissen des Angestellten wussten, haben sich diesbezüglich unsere Aussagen und Eindrücke gedeckt. Des Weiteren ist zu erwähnen, dass es hinter der Karo des Öfteren knackte. Dies kann aber auch lediglich arbeitendes Holz gewesen sein.
Im späteren Verlauf der Veranstaltung zogen einige von uns zusammen mit der PFO los und wir schauten uns in der Küche und dem Mägdezimmer um. Als wir EVP-Sitzung im Mägdezimmer machten, stießen einige Mitglieder der GET hinzu und so war die Gemeinschaftsuntersuchung zwischen GET, Andapava und PFO am Werk. Eine sehr schöne Gelegenheit, alle auch als Ermittler besser kennen zu lernen. Wie geht man vor? Wie verhält man sich? Wie ist die Fragestellung in einer EVP-Sitzung bei allen? All diese Frage konnten beantwortet werden.
Die Auswertung meiner Dateien ergab allerdings kein brauchbares Ergebnis. Zu hoch auch die Konternimation von der Veranstaltung, da alles ja eng beieinander war und die alte Bausubstanz, welche sich in Renovierung befand, nicht all zu schalldicht war. Dennoch denke ich, dass sich Untersuchungen in dieser Location lohnen, da die persönlichen Erlebnisse doch überzeugten.

Zusammenfassend muss ich sagen, dass der Abend durchaus gehalten hat, was er versprach. Zudem hier nochmals meinen Dank an das großartige Team der GET, welches da wirklich viel Arbeit hinein investiert hat und es zu einem besonderen Erlebnis werden lies.
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