Privatseite von Christian Keitel, welcher hobbymäßig als paranormaler Ermittler unterwegs ist.

Paranormal-Erforscher Chris

persönliche Erlebnisse

Nicht alles, was ich erlebe, kann ich auch festhalten. Viele Dinge geschehen einfach so, im besten Fall hat man noch einen Zeugen, der bestätigen kann, was geschehen war. Hier möchte ich nun einige Erlebnisse von mir schildern, die ich in meinem Leben schon erlebt habe. Wie gesagt, hier steht nur mein Wort, da es keine Aufzeichnungen gibt. Aber ich finde, diese Worte sollten trotzdem nieder geschrieben werden. Ich werde mich so kurz wie möglich fassen und versuchen, dennoch alle wichtigen Details zu schildern 


Erlebnisse:

 

Das brennende Tor 2003

Dieses Ereignis liegt schon eine ganze Weile zurück. Es war gegen 5 Uhr in der früh. Ich wartete am Bahnhof auf meinen Zug und schaute eigentlich nur ins Leere. Auf einmal sah ich am Haus gegenüber von mir (über die Schienen und die Straße hinweg) eine kleine Flamme auflodern. Ich schaute dann natürlich genauer hin und sah, wie die kleine Flamme sich nach links und nach rechts ausbreitete. Geschätzt von der Hausgröße her, etwa 3-4m breit. Dann fielen die Enden nach unten ab und bildeten die Umrisse von einem brennenden Tor. Ich selbst war erstmal wie gelähmt, konnte nur zuschauen. Es kam mir selbst wie eine Ewigkeit vor, doch waren es sicher kaum 1-2 Sekunden. Als ich dann wieder klar war und das realisiert hatte (dachte nämlich zunächst, das Haus brennt) wollte ich gerade Alarm schlagen, doch dann verschwand das Tor genauso, wie es erschienen war. Dann sah ich mich um und es schien weiter keiner von den anwesenden Personen Kenntnis davon genommen zu haben. Tagsüber schaute ich mir das Haus dann nochmal genau an. Da war nicht mal ein Tor, nur eine Wand und Fenster, eine gewöhnliche Hauswand eben.

In meiner langen Zeit als paranormaler Ermittler habe ich noch keine schlüssige Antwort auf diese Erscheinung, nur Vermutungen und Vielleichts. Es gibt mir noch heute Rätsel auf und zählt zu den ungewöhnlichsten Dingen, die ich je erlebt habe.

Hier noch ein Lageplan von dem Ort, damit ihr euch in etwa ein Bild von der Umgebung machen könnt.



Schatten in Fahrstuhl 2010

Nur eine ganz kurze Geschichte, gibt da nicht viel zu erzählen.
An meiner damaligen Arbeitsstätte hatten wir einen Fahrstuhl. Dieser war im Treppenhaus, wo es um die Ecke herum zu den Pausenräumen ging.
Eines Nachts, als ich zum Einsatz gerufen wurde, war ich auf dem Weg zum Einsatzort. Als ich um die besagte Ecke ging, sah ich plötzlich einen tief schwarzen Nebel vor mir, der kurz in der Luft stand und dann in den geschlossenen Fahrstuhl schwebte.
Und nein, mit dem Fahrstuhl war zuvor und danach nix

 

Wohnung in NRW 2010/2011

Ich hatte damals eine kleine Wohnung im 1. OG eines Hauses nahe Köln. Zuerst hatte ich eine andere Wohnung auf der gegenüberliegenden Seite des Hauses gehabt, aber da hatte ich immer ein bedrückendes Gefühl drin gehabt und fühlte mich garnicht wohl. Mein damaliger Vermieter bot mir dann eine andere Wohnung an, die ich dankend bezog. Zunächst war alles gut, ich hatte mehr Platz und das unangenehme Gefühl war weg. Bis es irgendwann des Nachts wiederkam. Allerdings nicht so intensiv. Ich fühlte mich beobachtet. Dann fing etwas an, was für eine einige Monate nahezu regelmäßig statt fand. Es war genau 3 Uhr Nachts. Ich lag im  Bett und wollte einschlafen, da tat es einen Schlag an die Wohnungstür, dass ich richtig zusammen zuckte. Total verdutzt stieg ich auf und rannte beinahe schon zur Tür. Als ich sie öffnete war keiner da. Ich wusste das mein Nachbar zu dem Zeitpunkt nicht in seiner Wohnung war und wer anderes hätte nicht so schnell unbemerkt verschwinden können. Wer hat da geklopft?
Das Klopfen muss man sich in etwa so vorstellen, wie als ob jemand nur mit den Fingerknöcheln einmal, so fest er kann, gegen die Holztür schlägt. Und das jede Nacht genau 3 Uhr (soweit ich das mitbekommen hab, da ich sehr viel Nachtschicht hatte). Bin fast jedes mal zusammen gezuckt. Es war so laut, dass man sich nicht wirklich daran gewöhnen konnte und auch wenn ich drauf gewartet habe, hat es mich doch immer wieder überrascht. Bis es eines Tages plötzlich aufhörte.


Pestkapelle Weilheim 2008


Wie im Bericht bei paranormale Ermittlungen zu lesen ist, habe ich bei der Untersuchung ein kleines Mädchen gesehen. Leider hat meine Begleiterin, die Lisa (heute bei Paranormal Research Oberbayern), sie nicht gesehen. Vor der Kapelle steht ein Brunnen mit einer Bank, auf dieser saßen wir gerade, um den Ort auf uns wirken zu lassen. Es war zwischen 23 und 00 Uhr und dementsprechend schon dunkel. Mein Blick viel nach links und da stand direkt vor mir, eine kleine Gestalt, deren Umrisse ich sehr deutlich sehen konnte. Doch verschwand sie dann im nichts. Es war merkwürdig für mich, da es einerseits meine erster direkte Sichtung war. Andererseits sah ich mit den Augen zwar nur die Umrisse, doch wusste ich im Kopf genau, wie sie ausgesehen hat. In meinem Kopf war sie etwa um die 10 Jahre alt und trug ein weißes Kleid, welches unten herum zerrissen war. Sie hatte was aus Stoff in der Hand (da fehlt mir leider die Erinnerung, was es genau war) und hatte blonde lange Haare. Im Kopf das mag vielleicht Einbildung sein, aber wer kann das schon sagen

Weitere Ausführungen zur PE findet ihr hier:

PE Pestkapelle



Bayern, in meiner ehemaligen WG 2008

Eines Abends saßen Alina (Name geändert) und ich im Gemeinschaftsraum. Es war kurz nach 21 Uhr und sonst war kein weiterer Mitbewohner anwesend. Über uns war ein ausgebauter Dachboden, wo des Öfteren die Enkelkinder unserer Vermieter spielten. Unter uns war die Wohnung unserer Vermieter. Wir waren mit der WG also genau in der Mitte. Vom Erdgeschoss zu uns im 1. OG führte eine Treppe, die außen am Haus angebracht war. Wir hatten einen kleinen Vorraum, wo man durch eine Tür in den Gemeinschaftsraum kam (wo wir beide saßen). In den kleinen Vorraum war links neben der Tür die Treppe, die zum Dachboden hinauf führte. Wichtig ist noch, dass die Tür zwischen Vorraum und Gemeinschaftsraum ein großes Fenster hatte. Wir konnten also genau sehen, wenn jemand im Vorraum war.
Nun, als wir also da saßen und uns unterhielten, bemerkten wir, dass die Enkel wiedermal oben herumtollten. Naja, nervig war es, wie immer, aber gut, wir konnten es gut ignorieren. So wurde es 22 Uhr und schließlich auch 23 Uhr. Die Lautstärke von oben war immer noch unverändert. Da es nun wirklich Spät war beschlossen wir, runter zu den Vermietern zu gehen und uns zu Beschweren. Unten angekommen klingelte ich, Alina stand direkt hinter mir. Unser Vermieter öffnete uns und ich fragte ihn, ob er seinen Enkeln bescheid sagen könnte, dass sie oben etwas ruhiger sein sollen, da stand plötzlich einer der Enkel hinter ihm, bei seiner Frau. Der zweite Enkel war auch da. Alina und ich natürlich total verwirrt, genauso wie der Vermieter. Wir erklärten ihm, dass wir Rumgerenne und Gepoltere auf dem Dachboden gehört haben. Er glaubte uns nicht, sah man ihm an, aber dennoch ging er mit nach oben. Alina und ich warteten unten im Vorraum, als er die Treppe nach oben stieg und auf den Dachboden ging. Dann kam der Satz, den ich heute noch in den Ohren habe "da ist niemand!". Gut, wie sollte es auch anders sein. Er war auch schon nahe dran, uns für verrückt zu erklären. Nach der Verabschiedung setzten wir uns wieder in den Gemeinschaftsraum und versuchten zu verstehen, was da grade war. In einem Punkt waren wir uns einig, da war wirklich was, das poltern war echt, wir bildeten uns das nicht nur ein.
Vom Gemeinschaftsraum aus ging noch ein etwa 5-6m langer Gang nach hinten. In diesem fühlte man sich immer recht unwohl, kann aber auch an der Enge und der Dunkelheit gelegen haben.

 

 

 

Schritte in der verlassene Klinik

Mit meinem alten Team untersuchte ich einst eine verlassene Klinik. Es war das erste mal, dass wir dort waren und zunächst nahmen wir uns das Verwaltungsgebäude vor. Dort hielten wir eine PE ab aber die Zeit verging sehr schnell und so nahte sich das Ende der Nacht, ohne das wir in das Hauptgebäude kamen. Als die anderen Teammitglieder schon zu den Autos zurück gingen, wollte ich wenigstens nochmal kurz in das andere Gebäude gehen. Meine damalige Teamkollegin Sandra begleitete mich. Wir sind in das riesige Klinikgebäude über einen Eingang bei der ehemaligen Küche hineingegangen. Einige der alten Küchengeräte waren noch vorhanden. Wir schauten uns im Gebäude um, fanden auch den Eingangsbereich und den ehemaligen Speisesaal. Als wir ein Stück weiter gingen, hörten wir mit einmal sehr deutliche Schritte über uns und ein Geräusch, als ob jemand einen Stuhl über den Boden gerückt hat. Da neben uns direkt eine Treppe war, die nach oben führte, animierte ich meine Kollegin direkt mit nach oben zu gehen. Dies taten wir auch, soschnell wir konnten und kamen letztlich in einem großen Raum an, der leer war. Abgesehen von einer Tür, die in der Mitte auf dem Boden lag. Zudem bemerkten wir, dass die Fußabdrücke auf dem Boden nur von uns stammten und keine weiteren Abdrücke auf dem staubigen Boden zu finden waren. Daraufhin beschlossen wir, den Gang entlang zu gehen. Meine Kollegin behielt den Gang im Auge, während ich die Zimmer nach und nach absuchte. Hierbei entdeckten wir einen kleinen Hocker, der evtl. für das „Stuhlrückgeräusch“ verantwortlich gewesen sein könnte, bzw. das Instrument dafür war. Der Gang selbst war sehr Lang gewesen, wie man es ja von Klinikgebäuden kennt. Als wir am Ende ankamen stand fest, dass sich keine weitere Person da aufhielt, die diese Geräusche hätte verursachen können, denn so schnell hätte niemand unbemerkt entkommen können und die Räume, wo man sich hätte verstecken können, waren durchsucht. Dies war für uns beide ein sehr interessantes Erlebnis, über welches wir uns heute noch gerne unterhalten und uns zurück erinnern. Jedoch war es nicht das letzte, was diese Erkundungstour so intensiv gemacht hat. Eine Sache, ist mir noch immer im Kopf, worüber ich noch heute grübel. Nach dem Erlebnis mit den Schritten kamen wir aus einem langen Gang, wo wir auf einem abzweigenden langen Gang stießen und ein weiterer führte gerade aus. Zunächst nichts ungewöhnlichers. Aber später, als ich bei Google Maps mit den Grundriss des Gebäudes anschaute, fiel mir auf, dass es eine „U“-Form hatte. Somit waren lange Gänge, wie wir sie in der Konstellation eines „T´s“ erlebt haben, garnicht möglich. Ich kann bis heute nicht erklären, wie wir da hätten laufen sollen.

Vor Ort war dies allerdings noch nicht aufgefallen. Wir gingen bis hoch in den Dachstuhl, bis wir schließlich beschlossen, wieder zu den Autos und den Anderen zurück zu kehren. Jedoch verliefen wir uns in dem Gebäude total, obwohl ich eigentlich einen guten Orientierungssinn habe. Selbst ein Blick aus den Fenstern konnte uns durch die Dunkelheit nicht helfen, das Stockwerk auszumachen, in dem wir uns gerade befangen. Als wir noch dachten, wir wären im ersten OG, waren wir danach mit einmal im Keller. Da standen noch die riesigen Waschmaschienen, der damaligen Klinik. Wir hatten auch die ganze Zeit über keinen Handyempfang, um die anderen zu erreichen. Aber da wir im Keller waren, mussten wir nurnoch nach oben, um dann den Ausgang zu suchen. Dies dauerte dann noch einige Minuten aber letztlich kamen wir eine Tür weiter heraus, als wir rein gegangen waren.
Dies war eine sehr einprägsame Erkundungstour. Ich würde liebend gern diese Location noch einmal besuchen, jedoch wurde eine weitere Anfrage, welche ich vor einigen Wochen gestellt habe aus Sicherheitsgründen abgelehnt, da das Gebäude mittlerweile durch Vandalismus zu stark beschädigt wurde, um ein sicheres Betreten zu garantieren. Durchaus sehr schaden, denn so intensive Schritte hört man recht selten irgendwo.


 


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